Zug der Erinnerung
Ein Projekt deutscher Bürgerinitiativen
In Kooperation mit:
Von den Deportationsopfern, vor allem aber von den Kindern und Jugendlichen gibt es oft nur wenige Fotos und Dokumente – ihr Leben war kurz.
Wir bitten Sie, in Ihrer Stadt und Region nach Lebenszeugnissen der Verschollenen zu suchen. Überall dort, wo sich Interessierte, Gruppen und gesellschaftliche Organisationen für diese Suche einsetzen, wird der "Zug der Erinnerung" halten - an den Stationen eines Leidensweges, der dem Vergessen entrissen werden soll. Beispielhaft gelang dies in Bonn (Flyer Bonn), in Offenburg (Flyer Offenburg) oder Freiburg (Flyer Freiburg).
An zahlreichen Orten halten Stadt- und Landesarchive Dokumente oder Daten bereit. Ihre jahrelangen Recherchen finden leider selten oder nur eingeschränkt den Weg in eine breite Öffentlichkeit. Bitte setzen Sie sich mit den Archivaren in Verbindung und fragen Sie nach Unterstützungsmöglichkeiten. Die Ausstellung im "Zug der Erinnerung" verfügt über Leerstellen, an denen Sie die Exponate aus Ihrer Stadt oder Region präsentieren können. Über Form und Umfang dieser örtlichen Ausstellungsteile, für die wir ausreichend Platz bereithalten, geben wir detailliert Auskunft. (info@zugde.eu)
Wir empfehlen, mit der Spurensuche rechtzeitig vor Ankunft des Zuges
zu beginnen. Sollte dazu keine Gelegenheit bestehen, kann auch anschießend
nach Lebenszeugnissen der Deportierten geforscht werden. Die Ergebnisse
werden vom "Zug der Erinnerung" an die Zielorte des Gedenkens
gebracht und dort (wie z.B. in der Gedenkstätte Auschwitz) symbolisch
hinterlegt.